I. Shmki.
1. Der Oberbau.
a. Der Tumnlus.
(Abb. 1, 2 und Taf. 2.)
Der neunte Kernbau von West weist die gleiche Aufmauerung auf wie die übrigen Vertreter der Masfcabazeile. Da sein Mantel zum größten Teil weggerissen ist, treten die großen, nur oberflächlich behauenen Nummulitblöcke überall zutage, in wenig abgetreppten und nicht ganz regelmäßig verlaufenden Lagen geschichtet; für die Westseite siehe Giza X, Taf. 5b, für die Nordwand Phot. 5238. Der Kernbau erhielt eine Verkleidung von schweren Blöcken aus Tura-Kalkstein, aber sie reichte nur zum Teil bis zum Felsboden; denn dieser war uneben, senkte sich stark von Norden nach Süden und ein wenig von Westen nach Osten. Den Ausgleich aber nahm man nicht mit glatten Verkleidblöcken vor, sondern legte dafür einen Sockel aus nur roh zugehauenen Quadern unter, wie sie bei dem Kernbau verwendet waren. Auf einem dieser Steine fand sich die auf Abb. 2 wiedergegebene Konstruktionsmarke, ein > mit der Zahl 8 darunter. Gewöhnlich werden Marken dieser Art nicht als Winkel, sondern als Dreiecke gezeichnet oder an eine Linie angefügt; in unserem Falle hielt man das vielleicht nicht für notwendig, weil die senkrechte Seitenkante, wider die das Zeichen gestellt wurde, die Linie ersetzte. Die genauere Bedeutung dieser Marken, die auch mit der Angabe einer Zahl von Ellen, aber ebenso ohne jede Zahlenangabe auftreten, ist noch nicht festgestellt; siehe dazu vor allem Re isner, Mycerinus, S. 273 f. und Plan XI und XII